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PlakatDie Corona-Pandemie, der Krieg gegen die Ukraine, steigende Preise - aktuell gibt es viele Themen, die uns bewegen, die uns ein Gefühl der Hilflosigkeit geben. Wir möchten dennoch - oder vielleicht gerade deswegen - am Sonntag, 20. März, ab 14 Uhr zu einer Demonstration einladen.

Gemeinsam mit den Heimat- und Verkehrsvereinen protestieren wir gegen den geplanten Kiesabbau vor unserer Haustür.

Mit einem Treckerkorso werden wir vom Hindenburg-Platz aus über die Niederrhein-Allee und die Andreas-Bräm-Straße zum Grafschafter Platz ziehen. Hier findet im Anschluss eine Kundgebung mit Rednern aus der Politik, der Bürgerinitiative und anderen statt.

Und da der 20. März auch der Freedom Day ist, wollen wir anschließend friedlich miteinander auf das Leben anstoßen - für die entsprechende Verpflegung ist gesorgt. Außerdem werden wir Spenden sammeln für die Neukirchener Flüchtlingshilfe, die sich um die Menschen aus der Ukraine kümmert.

Wie mehrfach berichtet, hat die Kiesindustrie eine 230 Fußballfelder große Fläche zwischen dem Schulzentrum und der Halde Norddeutschland ins Auge gefasst.

Wir wollen diesen Raubbau an der Natur, die Vernichtung von landwirtschaftlicher Nutzfläche, die Zerstörung von Naherholungsgebieten und den irreversiblen Abbau wichtiger Filterschichten für unser Grundwasser verhindern.

"Hier - vor unserer Haustür - können wir etwas tun", betonen Nadia Riggio und Johanna Krings für die Bürgerinitiative.

Seit der Offenlegung der Pläne Ende Januar organisieren die Ehrenamtler Infostände, sammeln unermüdlich Widersprüche ein, verteilen Formulare, Banner, Plakate - und gemeinsam mit der Initiative Das Pinke Kreuz auch pinkfarbene Schals, die an Bäumen und Laternen in der ganzen Stadt leuchten. Ein entsprechendes farbliches Statement ist auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo sehr willkommen.

Parallel wird es an diesem Sonntag an vielen Orten am Niederrhein in Kooperation mit dem Niederrheinappell Kundgebungen und Protestaktionen geben, getreu dem Motto: "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Heimat klaut."

 

 

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